Die Verwendung von Dateien zur Speicherung von
Cache-Einträgen ist besonders einfach und auch sehr performant.
Locking stellt kein Problem dar.
Der PEAR-Datencache verwendet für jeden Cache-Eintrag eine Datei.
Die Datei hat folgenden Aufbau:
Der File-Datencontainer ist derzeit der schnellste Container
des PEAR-Datencache. Dies erklärt sich durch die Dateisystem Caches
der zugrundeliegenden Betriebssysteme. Verfügt das System
über eine hinreichende Menge an Hauptspeicher werden alle Leseoperationen
aus dem RAM bedient.
Anders als der Squid Proxy oder das Mailprogramm qmail
verwendet der PEAR-Datencache eine flache Dateistruktur zur
Speicherung von Cache-Einträgen. Es werden
keine Unterverzeichnisse verwendet, um die Zahl der Dateien pro Verzeichnis
gering zu halten. Messungen unter Solaris 2.7 sowie Windows XP ergaben, daß
eine tiefgeschachtelte Struktur selbst bei 20.000 Cache-Einträgen
keine Performancesteigerung erbringt. Im Gegenteil: es trat eine
signifikante Verlangsamung auf.